ABDA ruft zum bundesweiten Protesttag der Apotheken am 14. Juni auf
Mai 12, 2023Der Geschäftsführende ABDA-Vorstand hat beschlossen, den 14. Juni 2023 als bundesweiten Apotheken-Protesttag zu deklarieren. Zu diesem Votum kam es auch, weil die ABDA nach eigener Aussage den Willen der Basis umsetzen will: „In unserer repräsentativen Umfrage sprechen sich mehr als 80 Prozent der befragten Apothekerinnen und Apotheker dafür aus, die Apotheken für einen Tag zu schließen – bei Aufrechterhaltung der Notversorgung,“ begründet ein ABDA-Sprecher die Maßnahmen zum Protesttag. Konkret bedeutet dies, dass die Versorgung dann über die Notdienstapotheken erfolgen soll, so die ABDA weiter.
ABDA-Argumentationshilfen unterstützen Apotheken bei der Kommunikation
In einem Fragen-und-Antworten-Papier zu den politischen Forderungen und deren Durchsetzung hat die ABDA zudem in einem FAQ-Dokument die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Dieses Papier sollen die Apotheker:innen nutzen, um auf Fragen der Kunden antworten zu können.
Aus derselben Absicht heraus bietet die ABDA zudem einen sogenannten Sprechzettel, in dem sie die politischen Forderungen der Apothekerschaft detailliert betrachtet. Auf Basis des 10-Punkte-Forderungskataloges der ABDA, den Sie auf der ABDA-Homepage finden, unterfüttern die Autorinnen und Autoren die politischen Kernforderungen mit Argumenten. Dieses Dokument sollen die Apothekenteams ebenfalls nutzen, um sich für die Argumentation gegenüber Kunden, Medienvertretern oder Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik fitzumachen, so die ABDA.
Alle genannten Dokumente und weitere Informationen zu der ABDA-Kampagne finden Sie auf der Kampagnen-Seite.
AK Berlin, 12.05.2023