PHArMKid-Studie: Umfrage zu häufig verordneten pädiatrischen Rezepturarzneimitteln zur oralen Anwendung

März 10, 2026

Die Universität Erlangen arbeitet derzeit an Handlungsempfehlungen zur Zubereitung und Anwendung von Medikamenten bei Kindern und Jugendlichen mit dem Ziel, die Versorgung mit Arzneimitteln in dieser Altersgruppe zu verbessern. Das Projekt trägt den Namen PHArMKid (www.pharmkid.de) und wird durch den Innovationsfond beim Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert. Die Bundesapothekerkammer (BAK) bittet um Weiterleitung nachfolgender Informationen zu einer Umfrage im Rahmen des Projektes.

Trotz steigender Anzahl an Arzneimittelzulassungen für Kinder in der EU bleibt in der Arzneimitteltherapie nach wie vor der off‐label‐Einsatz und die Anwendung von nicht kindgerechten Darreichungsformen unumgänglich. Dies ist häufig mit unvorhersehbaren Risiken, wie Dosierungsungenauigkeiten, Stabilitätsproblemen und Nebenwirkungen infolge nicht sachgerechter Anwendung verbunden.

Unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Antje Neubert arbeitet die Universität Erlangen an Handlungsempfehlungen zur Zubereitung und Anwendung von Medikamenten bei Kindern und Jugendlichen mit dem Ziel, die Versorgung mit Arzneimitteln in dieser Altersgruppe zu verbessern. Das Projekt trägt den Namen PHArMKid (www.pharmkid.de) und wird durch den Innovationsfond beim Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert.

Die Projektverantwortlichen bitten um die Einschätzung der Kolleginnen und Kollegen in den öffentlichen Apotheken zu häufig verordneten pädiatrischen Rezepturarzneimitteln zur oralen Anwendung.

Hierfür wurde unter PHArMKid – Öffentliche Apotheken eine Umfrage zu den Wirkstoffen und zu den eingesetzten Herstellungsanweisungen gestartet. Die Bearbeitung des Fragebogens dauert etwa 15-20 Minuten.

Hier geht es zur Umfrage

Quelle: BAK-Rundschreiben Nr. 5 vom 5. März 2026