Grippeschutzimpfung in der Apothekerkammer Berlin
Präsidentin geht mit gutem Beispiel voran

September 29, 2020

Das gleichzeitige Auftreten von schweren Krankheitsfällen durch Grippe- und Corona-Viren könnte das Gesundheitssystem überlasten. Aus diesem Grund rufen die Ärzte und Gesundheitspolitiker dazu auf, diesen Herbst verstärkt für eine Impfung zu nutzen. 

Von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut wird die  Grippeschutzimpfung für Personen empfohlen, die ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben. Dazu zählen neben älteren Menschen auch Patienten mit Grundkrankheiten sowie Personen in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr und medizinisches Personal, zu dem auch die Beschäftigten in Apotheken gehören.

„Wir Apothekerinnen und Apotheker stehen bereit, die Arztpraxen bei den Grippeimpfungen zu unterstützen. Bisher ist das nur im Rahmen von Modellprojekten möglich. Internationale Erfahrungen zeigen uns, dass sich durch zusätzliche Impfungen in den Apotheken die Impfraten deutlich erhöhen“, sagt Dr. Kerstin Kemmritz. „Jeder Apotheker sollte die Möglichkeit haben, am Modellprojekt teilzunehmen, um die Impfquote zu steigern, wenn ein Bedarf gesehen wird.“.