D-Trust informiert: Austausch eHBA G2.1 Idemia-Chipsatz
Februar 5, 2026Die Berliner Apothekerkammer wurde seitens der D-Trust über Sicherheitslücken im Infineon-Chip mit ECDSA-Implementierung informiert. Es ist erforderlich, die betroffenen elektronischen Heilberufsausweise (eHBA) auszutauschen. Betroffene eHBAs sind auf der Rückseite am Schriftzug „Idemia“ erkennbar. Kunden, die über eine entsprechende Karte verfügen, werden von D-Trust direkt per E-Mail informiert, ohne dass sie selbst aktiv werden müssen.
Die D-Trust wird diese Woche mit dem Versand der E-Mails an die betroffenen Karteninhaber beginnen. Ein Muster der E-Mail, die individuell an die betroffenen Karteninhaber:innen versandt wird, finden Sie hier.
Die Schwachstelle betrifft Chips, die zum Teil in eHBAs der Generation G2.1 auf Kartenkörpern des Herstellers Idemia eingesetzt wurden. In enger Abstimmung mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), der Bundesnetzagentur sowie der gematik GmbH hat D-Trust die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.
Karten, die mit dem betroffenen Infineon-Chip ausgestattet sind und das ECC-Verfahren nutzen, dürfen gemäß der aktuellen Regelung lediglich bis zum 30.06.2026 für qualifizierte elektronische Signaturen eingesetzt werden.
Aus regulatorischen und technischen Gründen sieht sich D-Trust gezwungen, bis spätestens 30.06.2026 alle betroffenen eHBAs sukzessive zu sperren. Die betroffenen Kundinnen und Kunden werden informiert. Nach der Sperrung ist sowohl der Zugang zur Telematikinfrastruktur als auch die Nutzung von Anwendungen wie dem E-Rezept oder qualifizierten Signaturen nicht mehr möglich.
Betroffene eHBAs sind auf der Rückseite am Schriftzug „Idemia“ erkennbar. Kunden, die über eine entsprechende Karte verfügen, werden von D-Trust direkt per E-Mail informiert, ohne dass sie selbst aktiv werden müssen.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.d-trust.net/de/support/ehba#idemia-kartentausch