Leitlinie der Bundesapothekerkammer zur Durchführung von Schutzimpfungen in öffentlichen Apotheken aktualisiert
November 13, 2025Bisher wurde für die Injektion der COVID-19-Impfstoffe die Aspiration bei der intramuskulären Applikation zur Erhöhung der Impfsicherheit empfohlen. Mit einer Veröffentlichung vom 29.09.2025 weist die STIKO nun darauf hin, dass eine Aspiration vor der Injektion von Impfstoffen nicht notwendig ist und bei intramuskulären Injektionen vermieden werden soll, um Schmerzen zu reduzieren.
Die Blutgefäße an den Körperstellen, die für die Injektion empfohlen sind (M. vastus lateralis oder M. deltoideus) und in Reichweite der Nadel liegen, sind zu klein, um eine versehentliche intravenöse Gabe zu ermöglichen.
Dies gilt für alle Impfungen, einschließlich der COVID-19-Impfungen.
Die Leitlinie „Durchführung von Schutzimpfungen in öffentlichen Apotheken“, der Kommentar zur Leitlinie, sowie die SOP „Durchführung von COVID-19-Schutzimpfungen in öffentlichen Apotheken“ wurden entsprechend angepasst und stehen auf der Webseite der ABDA zur Verfügung.
Quelle: Information der BAK an die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Apothekerkammern vom 11.11.2025