Pharmakotherapeutisches Colloquium – online in Kooperation mit der DPhG

Juni 18, 2025

Behandlung der Hepatitis – aktuelle therapeutische Möglichkeiten

25.06.2025 von 19:30 bis 21:00 Uhr online über „GoToWebinar“ – 2 Fortbildungspunkte

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Referent

Prof. Dr. Frank Tacke, Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus-Virchow-Klinikum, Medizinische Klinik m. S. Hepatologie und Gastroenterologie

Die Virushepatitis ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Lebererkrankungen weltweit und kann unbehandelt zu lebensbedrohlichen Komplikationen wie Leberzirrhose oder hepatozelluläres Karzinom führen.

Der Vortrag bietet einen umfassenden Überblick über die fünf Haupttypen der Virushepatitis (Hepatitis A–E), deren Übertragungswege, Risikopopulationen, klinische Verläufe, Diagnostik und Langzeitfolgen. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Leitlinien-gerechten aktuellen Therapieoptionen, wie der antiviralen Behandlung bei Hepatitis B und C. Die Hepatitis C ist heutzutage in den allermeisten Fällen medikamentös heilbar, die Hepatitis B ist gut behandelbar. Für die Hepatitis Delta, d.h. die Hepatitis-B/D-Koinfektion, gibt es neue effektive Therapieoptionen. Damit könnten wir gemeinsam dem von der WHO ausgerufenen Ziel einer „Hepatitis-Elimination“ bis 2030 näherkommen.

Therapeutische Optionen beim Reizdarmsyndrom

03.12.2025 von 19:30 bis 21:00 Uhr online über „GoToWebinar“ – 2 Fortbildungspunkte

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Referent

Prof. Dr. Hubert Mönnikes, Chefarzt, Martin Luther Krankenhaus/Privatklinik für Innere Medizin in Berlin

Das Reizdarmsyndrom ist eine multifaktorielle Erkrankung, die durch gestörte Darm-Hirn-Kommunikation, viszerale Hypersensitivität, Dysbiose des Mikrobioms, veränderte Darmmotilität, Nahrungsmittelunverträglichkeit, psychosozialen Stress und genetische Faktoren entstehen kann.

Die Therapie ist entsprechend individualisiert und umfasst medikamentöse Behandlung, Ernährungstherapie und psychosoziale Unterstützung. Die medikamentöse Therapie hat das Ziel, die zugrunde liegenden Mechanismen zu behandeln, um die vorherrschenden Symptome (Schmerzen, Durchfall, Verstopfung) zu beseitigen. Hierfür stehen zahlreiche Medikamente wie Antispasmodika, Prä-, Pro- und Antibiotika, Laxanzien, Antidiarrhoika und spezifische neue Wirkstoffe zur Verfügung. Auch psychotrope Medikamente wie Antidepressiva spielen eine Rolle bei der Therapie.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den Austausch am Ende der Veranstaltung.

Alle weiteren Angebote der Apothekerkammer finden Sie im Veranstaltungskalender.